DER TANZATLAS

Eine Performance mit unzulässigen Mitteln

Stellen Sie sich vor, Sie sehen sämtliche Tanzvorstellungen, die an einem Abend auf der ganzen Welt stattfinden. Was passiert in Mumbai, Bagdad oder Jerusalem, wenn in Hamburg die Uhrzeiger auf acht stehen? Was wird in Athen oder Quagadougou getanzt, wenn die Sonne hinter der Alster untergeht? Das alles erfahren Sie in nur wenigen Stunden! Die große Welt schrumpft gleich einem Atlas auf die Maße einer Tischplatte und einer Sammlung gewöhnlicher Alltagsobjekte zusammen. Pfeffer- und Salzstreuer verwandeln sich in Prinzen und Schwäne, eine Kompanie von festlichen Servietten formiert sich zum Tanzensemble des Wuppertaler Tanztheaters und ein paar bunte Briefumschläge sind alles, was es für russische Kosakentänze aus Lipezk braucht. Von Zeitzone zu Zeitzone, über Kontinente hinweg surft der Tanzatlas auf einer Informationsflut, die zum Trinken viel zu viel ist.

 

Konzept und Szenographie Helen Schröder
Von und mit Helen Schröder, Edda Sickinger, Ekaterina Statkus, Giovanni Zocco
Dramaturgie Ana Vujanovic, Barbara Schmidt-Rohr
Video Kirsten Rusche
Dauer 4 Stunden
Eine Produktion von Schröder&Statkus + Die Neue Kompanie in Koproduktion mit dem MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt und den Sophiensaelen Berlin. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. Mit freundlicher Unterstützung vom Theaterhaus Mitte.
Phots 1-4 (Credits: Thea Hoffmann-Axthelm) |  Photos 5-8 (Credits: Gerhard F. Ludwig)

Presse

 „ Amüsant und inhaltlich auf den Punkt ist dieser verspielt-ironische Überflug über das globale Tanzgeschehen“
(Elena Philipp, „Berliner Morgenpost“ – https://www.morgenpos- t.de/kultur/article213034601/Tanztage-2018-Sahnetraum-und-Dunkelstunde.html)
 
 „When we think about dance, we imagine the dancing body. But what stays from dance once the body is taken away? Actually, a lot. To reflect on this question, you may watch the meditative, 5-hour-long, object-based performance “TanzAtlas”. Textures, density, chemical reactions of the liquids, laws of physics, wind, impulses, momentum of inertia – all the amusing qualities of material objects are turned into choreography here.“
(Anna Semenova-Ganz, „tanznetz” – https://www.tanznetz.de/blog/28401/dance-objectively)

Tecrider

Dauer: circa vier Stunden
Bühne: Tisch (3 – 4 Meter lang) , zwei Regale , jede Menge Requisiten , 4 Stühle oder kleine Sitzhocker
Licht: Eine Grundstimmung mit Konzentration auf den Tisch, diese Stimmung wird gedimmt oder rauf gefahren
Sound: Musikanlage, Mischpult, Boxen 2 Standmikrofone
Video: Kamera, Stativ, Monitor
Sonderanforderungen: Videobeamer, Leinwand, Wiederaufnahme, 2 Tage für Wiederaufnahme